Zittersieg gegen den BSC II

Die erste Mannschaft hat sich mit einem Arbeitssieg gegen den drittletzten der Tabelle durchgesetzt. Die zweite Mannschaft hatte keine Mühe den SC Oberreichnbach II mit 6:2 nach Hause zu schicken.

In einer zerfahrenen Partie von beiden Seiten kam der BSC – verstärkt mit einigen Bankdrückern aus der 1. Mannschaft – besser in die Partie.

In der 10. Minute lief ein Gästeakteur alleine auf das Weisendorfer Gehäuse zu, dass diesmal von Ersatztorwart Lars Oyntzen gehütet wurde. Stammkeeper Körner musste überraschenderweise auf der Bank Platz nehmen. Doch knapp vor dem Strafraum wurde der Angreifer von Max Vaupel regelwidrig gestoppt. Dabei hatte die Heimelf Glück, denn der Abwehrspieler bekam lediglich die gelbe Karte und nicht wie vom BSC vehement gefordert die rote Karte wegen Notbremse.

Danach wurde der ASV langsam besser und drückte den Gast mehr und mehr in die eigene Hälfte. Nach einem Fuchsbauer Freistoß an den Pfosten in der 22. Minute war es dann so weit. Wolfgang Lommer hatte keine Mühe den Abpraller zu versenken.

Fünf Minuten später kam der BSC dann zum Ausgleich. Nach einer klaren Abseitsstellung konnte ein Gästeakteur in den Weisendorfer Strafraum eindringen und wurde dabei von Spielertrainer Fuchsbauer gefoult. David Sämann lies mit einem platzierten Schuss ins linke Eck Oyntzen keine Abwehrchance.

Jetzt war Weisendorf wieder die bessere Mannschaft und nach einem feinen Himsel Pass in den Lauf von Konnerth konnte dieser den gegnerischen Torwart ausspielen und ins leere Tor zur jetzt verdienten Führung einschieben. Kurz vor der Halbzeit hätte Lommer noch erhöhen können, Hartlehner im BSC Kasten reagierte allerdings prächtig.

In der zweiten Halbzeit begann Weisendorf schwungvoller. Nach einem Fuchsbauer Solo über den halben Platz hatte Zergiebel die Möglichkeit die Führung auszubauen, sein strammer Schuss ging aber knapp über das Tor. Es häuften sich nun die Abspielfehler auf beiden Seiten und in der 63. Minute konnte der Gast dies ausnutzen. Ebert fing einen schlechtes Zuspiel in der ASV Hälfte ab und hatte keine Mühe zum Ausgleich einzuschieben.

Kurz danach hätte sein Sturmpartner Marco Müller gleich die Führung erzielen können, doch nach schönem Drehschuss zielte er ein wenig zu hoch. Jetzt war der BSC die bessere Mannschaft, doch der ASV schaffte die erneute Führung. Stockhorst konnte in der 72. Minute seinen Gegenspieler abschütteln und schob überlegt – mit seinem 13. Saisontreffer – in den Gästekasten ein.

Weisendorf hatte kurz danach Glück dass Oyntzen in der 75. Minute einen Gewaltschuss aufs kurze Eck an die Latte lenken konnte. Der Gast aus Erlangen drückte nun die Heimelf in die eigene Hälfte ohne jedoch klare Chancen herauszuspielen. Lediglich in der 81. und 83. Minute kam Ebert zweimal frei zum Kopfball, doch beide Male vergab er kläglich.

ASV Weisendorf: Oyntzen, Gäbert, Roko, Vaupel, Strässer (35. Rudel), Zergiebel, Konnerth, Himsel (45. Hacker), Stockhorst, Fuchsbauer, Lommer (83. Eichhorn)

BSC Erlangen II: Hartlehnert, Xhaferi, Binder F. (75. Damerau), Petzold, Förnei (70. Passon), Possel, Emrich, Stöckl (81. Zettner), Ebert C., Sämann, Müller Marc.

Tore: 1:0 Lommer (22.), 1:1 Sämann (27., Foulelfmeter), 2:1 Konnerth (33.), 2:2 Ebert C. (63.), 3:2 Stockhorst (72.)

 

Zittersieg gegen den BSC II

Die erste Mannschaft hat sich mit einem Arbeitssieg gegen den drittletzten der Tabelle durchgesetzt. Die zweite Mannschaft hatte keine Mühe den SC Oberreichnbach II mit 6:2 nach Hause zu schicken.

In einer zerfahrenen Partie von beiden Seiten kam der BSC – verstärkt mit einigen Bankdrückern aus der 1. Mannschaft – besser in die Partie.

In der 10. Minute lief ein Gästeakteur alleine auf das Weisendorfer Gehäuse zu, dass diesmal von Ersatztorwart Lars Oyntzen gehütet wurde. Stammkeeper Körner musste überraschenderweise auf der Bank Platz nehmen. Doch knapp vor dem Strafraum wurde der Angreifer von Max Vaupel regelwidrig gestoppt. Dabei hatte die Heimelf Glück, denn der Abwehrspieler bekam lediglich die gelbe Karte und nicht wie vom BSC vehement gefordert die rote Karte wegen Notbremse.

Danach wurde der ASV langsam besser und drückte den Gast mehr und mehr in die eigene Hälfte. Nach einem Fuchsbauer Freistoß an den Pfosten in der 22. Minute war es dann so weit. Wolfgang Lommer hatte keine Mühe den Abpraller zu versenken.

Fünf Minuten später kam der BSC dann zum Ausgleich. Nach einer klaren Abseitsstellung konnte ein Gästeakteur in den Weisendorfer Strafraum eindringen und wurde dabei von Spielertrainer Fuchsbauer gefoult. David Sämann lies mit einem platzierten Schuss ins linke Eck Oyntzen keine Abwehrchance.

Jetzt war Weisendorf wieder die bessere Mannschaft und nach einem feinen Himsel Pass in den Lauf von Konnerth konnte dieser den gegnerischen Torwart ausspielen und ins leere Tor zur jetzt verdienten Führung einschieben. Kurz vor der Halbzeit hätte Lommer noch erhöhen können, Hartlehner im BSC Kasten reagierte allerdings prächtig.

In der zweiten Halbzeit begann Weisendorf schwungvoller. Nach einem Fuchsbauer Solo über den halben Platz hatte Zergiebel die Möglichkeit die Führung auszubauen, sein strammer Schuss ging aber knapp über das Tor. Es häuften sich nun die Abspielfehler auf beiden Seiten und in der 63. Minute konnte der Gast dies ausnutzen. Ebert fing einen schlechtes Zuspiel in der ASV Hälfte ab und hatte keine Mühe zum Ausgleich einzuschieben.

Kurz danach hätte sein Sturmpartner Marco Müller gleich die Führung erzielen können, doch nach schönem Drehschuss zielte er ein wenig zu hoch. Jetzt war der BSC die bessere Mannschaft, doch der ASV schaffte die erneute Führung. Stockhorst konnte in der 72. Minute seinen Gegenspieler abschütteln und schob überlegt – mit seinem 13. Saisontreffer – in den Gästekasten ein.

Weisendorf hatte kurz danach Glück dass Oyntzen in der 75. Minute einen Gewaltschuss aufs kurze Eck an die Latte lenken konnte. Der Gast aus Erlangen drückte nun die Heimelf in die eigene Hälfte ohne jedoch klare Chancen herauszuspielen. Lediglich in der 81. und 83. Minute kam Ebert zweimal frei zum Kopfball, doch beide Male vergab er kläglich.

ASV Weisendorf: Oyntzen, Gäbert, Roko, Vaupel, Strässer (35. Rudel), Zergiebel, Konnerth, Himsel (45. Hacker), Stockhorst, Fuchsbauer, Lommer (83. Eichhorn)

BSC Erlangen II: Hartlehnert, Xhaferi, Binder F. (75. Damerau), Petzold, Förnei (70. Passon), Possel, Emrich, Stöckl (81. Zettner), Ebert C., Sämann, Müller Marc.

Tore: 1:0 Lommer (22.), 1:1 Sämann (27., Foulelfmeter), 2:1 Konnerth (33.), 2:2 Ebert C. (63.), 3:2 Stockhorst (72.)

 

Gelungener Rundenauftakt

Beim ersten Punktspiel nach der Winterpause präsentierte sich der ASV in einer guten Frühform und schickte die Reserve des SC Uttenreuth mit 6:1 nach Hause.

In der Anfangsphase entwickelte sich erst einmal ein zerfahrenes Spiel, doch nach und nach konnte sich der ASV frei schwimmen und deutliche Feldvorteile erkämpfen. Bereits in der achten Minute hatte Youngster Oli Maier die Möglichkeit die Führung zu erzielen, doch nach einerm abgeblockten Schuß von Johannes Rudel fand er im Gästekeeper seinen Meister.

In der 12. Minute machte er es jedoch besser, nahm eine Flanke von Winterneuzugang Klaus Körner mit der Brust auf und vollendete aus der Drehung ins linke obere Eck. Bereits fünf Minuten später fiel dann bereits das 2:0. Florian Wöllner konnte sich am Mittelkreis den Ball erkämpfen und schickte sofort seinen Sturmkollegen Tommi Stockhorst auf die Reise, der überlegt einschob.

Erst danach konnte Uttenreuth so etwas wie eine Torchance verbuchen, doch ein Freistoß der Gäste durch Christian Jasinski konnte zur Ecke geklärt werden. Beim nachfolgenden Eckball wurde es etwas gefährlicher, doch ein Kopfball eines Gästeangreifers strich knapp am Tor vorbei.

Mitte der ersten Hälfte verflachte das Spiel bis sich Oldie Jochen Gäbert auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durchtankte und seine Rückgabe gerade noch geklärt werden konnte. Scheinbar durch diese sehenswerte Aktion aufgeweckt, legten die ASVler das 3:0 nach. Innenverteidiger Manuel Eichhorn spielte einen feinen Doppelpass mit Bernd Fuchsbauer und konnte so alleine auf Gästekeeper Phillip Andrasch zulaufen und diesen problemlos überwinden.

Nach der Pause war es erneut Tommi Stockhorst, der sein Torkonto auf 21 Treffer aufstocken konnte. Eine eigentlich verunglückte Flanke vom eingewechselten Sebastian Baumann nahm der ASV Goalgetter auf und düpierte erneut den Gästetorwart. Von Uttenreuth war nichts mehr zu sehen – die Gäste hatten Glück, dass es die ASV Akteure bei zwei weiteren Toren beließen. Erst lochte Hajo Zergiebel in der 63. Minute zum 5:0 ein, dann erhöhte Spielertrainer Bernd Fuchsbauer in der 72. Minute nach einem schönen Pass von Hannes Rudel auf 6:0.

Danach war der ASV weiterhin überlegen und konnte noch einen Lattentreffer von Stockhorst verbuchen. Doch das letzte Tor des Spiels erzielten die Gäste. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke konnte Andreas Vogel zum Ehrentreffer unter die Latte schießen. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

Der obligatorisch holprige Saisonstart

Fast schon Tradition ist ein holpriger Saisonstart in die Rückrunde für den ASV Weisendorf. Gegen den Türkischen SV stand zum Ende der Partie ein leistungsgerechtes Unentschieden zu Buche.

Ein schlechtes Spiel sahen die wenigen Zuschauer im Johann-Kalb-Sportfeld in Erlangen. Vor allem in der ersten Hälfte war der Gast aus Weisendorf die bessere Mannschaft. Die Heimelf versuchte sich eigentlich immer nur mit langen Bällen, die meistens eine sichere Beute der ASV-Abwehr waren.

Bereits nach wenigen Minuten konnten dann auch die Gäste jubeln. Fuchsbauer legte den Ball quer zu seinem Sturmkollegen Stokhorst, doch ehe der wieder genesene Goalgetter den Ball versenken konnte, erledigte ein Erlanger Abwehrspieler den Torschuß selber. Nur wenige Minuten später hatte denn Tommi Stockhorst den zweiten Treffer am Schlappen, doch er verzog seinen Schuß nach feinem Fuchsbauer-Pass doch deutlich.

Danach spielte Weisendorf vor allem bis zum Strafraum gefällig, doch dann war meistens Endstation. Die beste Gelegenheit hatte Stockhorst, der kurz vor der Pause nur den linken Pfosten traf. Kurz zuvor war der Weisendorfer Mittelstürmer gerade noch vor dem Strafraum gestoppt worden.

In der zweiten Hälfte erst einmal das gleiche Bild. Weisendorf im Vorwärtsgang ohne jedoch richtig gefährlich zu werden.

Doch nach einer knappen Stunde kippte dann das Spiel. Jetzt kam der Türkische SV immer besser ins Spiel – dies lag vor allem an vielen Einzelaktionen der technisch guten Einzelspieler der Heimelf. Hatten die Erlanger noch in der 70. Minute noch Pech als Johannes Rudel den Ball gerade noch einem einschussbereiten Spieler vom Fuß spitzen konnte, war es dann in der 80. Minute Joel Kenghi, der nach feiner Einzelleistung von Boris Noutchomwo einnetzen zum verdienten Ausgleich einnetzen konnte.

Keeper Körner macht es noch mal richtig spannend

Eigentlich souverän hat der ASV sein Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Türkiyemspor Erlangen gewonnen. Richtig spannend wurde es noch einmal kurz nach der Pause, als Keeper Jörg Körner den Schlaf der Gerechten schlief.

Wie schon im Spiel der Vorwoche gegen den Türkischen SV begann Weisendorf gleich gut gegen den zweiten türkischen Verein der Liga. Bereits in der vierten Minute fiel dann auch gleich das 0:1. Fuchsbauer hatte seinen Flügelflitzer Christoph Konnerth bedient, dessen Flachpass erreichte Torjäger Stockhorst, der zum 0:1 aus knapp 15 Metern einschieben konnte. Nur wenig später hätte der Torschützenkönig der letzten Saison gleich nachlegen können, ja müssen. Einen langen Ball von Sebastian Baumann unterschätzte Libero Ahmet Kocak und Torwart Resul Kocak rutschte weg. Doch Stockhorst hob den Ball über die Querlatte.

Nach 20 Minuten dann die nächste gute Möglichkeit. Eine Flanke lies der Heim-Torsteher prallen, doch Zergiebel brachte das Kunststück fertig den Ball aus fünf Metern über das Tor zu jagen. Kurz nach einer lang gezogenen Fuchsbauer-Freistoßflanke die Stockhorst nicht ganz kontrollieren konnte, pfiff der Schiedsrichter zur Pause.

Körners Blackout

In der 46. Minute fiel dann auf einmal der überraschende Ausgleich. Einen ansich harmlosen Freistoß von Yavuz Aydin lies Torwart Jörg Körner zur Überraschung aller Spieler und Zuschauer einfach passieren, so das der Ball ins Tor segelte. Jetzt brach die beste Phase von Türkiyemspor an, doch die ASV-Abwehr stand sicher und lies kaum Chancen zu.

In der 57. Minute beendete dann Hajo Zergiebel letzte Zweifel  bei den Weisendorfer Fans. Der Mittelfeldspieler tankte sich auf der linken Seite durch und vollendete überlegt ins lange Eck. Türkiyemspor antwortete mit wütenden Angriffen, doch selbst mit drei Stürmern und einem Mann mehr – Konnerth sah den gelb-roten Karton – kam kaum Gefahr vor dem Weisendorfer Gehäuse auf. Einzig ein Freistoß machte Jörg Körner noch einmal Mühe. Doch den Flatterball in der 69. Minute konnte der Weisendorfer Kapitän gerade noch zur Ecke abwehren.

In der 79. Minute wäre das Spiel dann fast entschieden gewesen. Nach einer scharfen Ecke köpfte ein heimischer Abwehrspieler an den eigenen Pfosten.

Frauenaurach versinkt in Stockhorsts Torstrudel

Auch in der Höhe verdient setzte der ASV Weisendorf beim ersten Punktspiel nach der Winterpause gleich eine Duftmarke und gewann gegen den direkten Konkurrenten aus Frauenaurach mit 5:1.

Es war zwar nicht alles Gold was glänzte, doch mit dem Rückrundenauftakt seiner Mannschaft kann Bernd Fuchsbauer sicherlich zufrieden sein. In der ersten Spielhälfte bestimmte der heimische ASV bereits das Geschehen, schaffte es aber nicht seine guten Gelegenheiten in Tore umzumünzen.  Bereits nach acht Minuten hatte der ASV eine Doppelchance. Erst wurde Patrick Schmerlers Schuss gerade noch auf der Linie geklärt, dann scheiterte Oli Maier an der Latte.

Zehn Minuten später war es dann erneut Maier, der knapp am Kasten vorbei schob und nur wenige Zeigerumdrehungen danach hätte Hettinger einschießen müssen, als er nach einem Fuchsbauer-Freistoß mutterseelenalleine im Strafraum bedient wurde, aber in den Nachmittagshimmel schoß.

So musste schon eine Unsicherheit des gegnerischen Torwarts her halten, um dann doch in Führung zu gehen. Winterneuzugang Daniel Krahl konnte eine Flanke nicht sicher festhalten und schon sagte Tommi – genannt "Strudel" – Stockhorst goldrichtig und schob zur verdienten Führung ein. Doch nur fün Minuten später stand es auf einmal erneut Unentschieden. Ein Ball wurde in der Weisendorfer Defensive nicht richtig geklärt und so schlenzte Tim Weber den Ball wunderbar vom linken Strafraumeck ins rechte obere Eck. Nur eine Minute später wäre der Treffer allerdings schon fast wieder Makulatur gewesen,doch anstatt auf den mitgelaufenen Stockhorst zu passen, schoß Michael Pilz den Keeper an.

Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Frauenaurach nach der Pause ein Tor erzielt, denn die Chance dazu war da. Nach einem Schweineball von Sebastian Baumann genau in den Lauf vom gegnerischen Stürmer Felix Schmidt, lief dieser alleine in Richtung Weisendorfer Kasten, doch der aufmerksame Patrick Schmerler konnte den Fehler gerade noch ausbügel. Ja und danach, da begann dann der Weisendorfer Torstrudel und Frauenaurach fand nicht mehr statt.

Erst war es Baumann in der 52. Minute, der mit einer verunglückten Flanke den gegnerischen Keeper prüfte und diesen zu einer Glanztat zwang und dann war es erneut "Strudel" Stockhorst, der zur 2:1 Führung einnetzte. Vorausgegangen war ein schön anzusehender Konter über Maier und Konnerth, den dann der Weisendorfer Stürmer vollendete.

Zwar sorgte noch ein Frauenauracher Freistoß für Gefahr im gegnerischen Strafraum, doch das war dann auch die letzte Offensivbemühung der Gäste. Erst verpasste erneut Stockhorst nur knapp das 3:1 und legte dann schön quer für Oli Maier, der in der 70. Minute nur noch einzuschieben brauchte. Dann machte es der Stürmer wieder selber. Nach einem Rohr-Pass lupfte Stockhorst den Ball über Daniel Krahl in die Maschen und krönte seine gute Leistung dann in der 87. Minute mit seinem vierten Treffer nach einer Maier-Flanke.

Auf Messers Schneide…

…stand die Auswärtspartie beim Hammerbacher SV. Trotz einer 1:3-Halbzeitführung wurde es in der zweiten Hälfte noch einmal richtig eng – aber mit gutem Ausgang für den ASV.

Zwar beklagten sich Gastgeber Hammerbach über viele fehlende Spieler – da war vom letzten Aufgebot die Rede – doch die Heimelf schien vergessen zu haben, dass auch in Weisendorf drei wichtige Spieler mit Hettinger, Bretting und Rudel fehlten und somit Felix Wöllner aus der A-Jugend auf der Bank Platz nehmen  durfte.

Hammerbach war in den ersten Minuten spielbestimmend und versuchte vor allem mit langen Bällen zum Ziel zu kommen. Abnehmer dabei immer wieder Sebastian Grimm, auf den sich die ASV-Abwehr schwer eintimmen konnte. Nachdem Danny Walter in der fünften Minute noch geblockt werden konnte, war es dann erneut Grimm, der für Gefahr vor dem Weisendorfer Gehäuse sorgte. Nach einem wiederum lang geschlagenen Freistoß köpfte der Hammerbacher Sturmführer auf den Kasten und fand erst einmal seinen Meister in Keeper Körner, doch der Ball prallte zum Pfosten zum nachsetzenden Grimm zurück und dieser stocherte die Murmel über die Linie.

Jetzt wachte Weisendorf auf, drängte den Gastgeber immer mehr in die eigene Hälfte und hatte auch erste Tormöglichkeiten. Ersz war es Oli Maier, der sich erst schön durchsetze und dann aber den Keeper Salbaum schwanzen wollte, der aber Sieger blieb. Dann war es Michael Pilz, der der erste Mal den Torwart mit einem Schu0 prüften. Doch Versuch Nummer Drei saß. Bernd Fuchsbauer spielte einen schönen Doppelpass mit Oli Maier und vollendete sicher zum jetzt verdienten Ausgleich. 

Zwischenzeitlich versuchte sich der in diesem Spiel unauffällige Tommi Stockhorst mit einem Gewalt-Volleschuß, der allerdings über den Kasten ging, ehe in der 36. Minuten fast die Kopie des Ausgleichs ablief. Dieses Mal war es ein doppelter Doppelpass zwischen Fuchsbauer und Maier, den erstgenannter erneut gekonnt abschloss. Und nur vier Minuten später war es dann Michael Pilz, der im zweiten Versuch zum 1:3 Halbzeitstand einnetzte.

Wer gedacht hätte nun wäre die Messe gelesen, der sah sich aber getäuscht. Hammerbach reagierte nach der Pause mit wütenden Angriffen und wäre knapp zwei Minuten nach Wiederanpfiff fast belohnt worden. Einer der seltenen gefährlichen Vorstöße von Danny Walter führte zu einer Flanke auf Grimm, der aber aus zwei Metern am langen Pfosten neben das Tor köpfte. Von der Bande prallte der Ball dann an den Pfosten, was die Situation gefährlicher aussehen lies, als Sie eigentlich war.

Knapp zehn Minuten später fiel dann aber doch noch der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke wurde der Ball schlecht geklärt. Grimm konnte ungestört flanken und ebenso ungestört vollendete Dominik Stransky. Kurz danach dann die große Gelegenheit für Hammerbach zum Ausgleich. Erneut wurde Danny Walter fein frei gespielt und legte den Ball an Keeper Körner vorbei in Richtung Tor, wo er kurz vor der Linie von Sebastian Baumann aus der Gefahrenzone bugsiert werden konnte. Doch damit schien die Heimelf ihr Pulver verschoßen zu haben. Weisendorf bekam das Spiel nun wieder besser in den Griff und lies keine Chancen mehr zu. Hammerbach warf alles nach vorne und wurde einige Male ausgekontert – über die Ausführungen der Konter ist es aber besser den Mantel des Schweigens zu hüllen. Lediglich der eingewechselte Felix Wöllner traf mit einem strammen Schuß in der 74. Minute noch die Latte und ein Schuß von Stockhorst ging nur zwei Zeigerumdrehungen später am langen Pfosten vorbei.

Ein richtig unterirdischer Grottenkick

Mund abputzen – weiter gehts. Mehr Worte sollte man zu diesem grausigen Gekicke gar nicht verlieren zwischen der SpVgg Heßdorf II und dem ASV Weisendorf, der immerhin gewann.

Nach dem Spiel freuten sich irgendwie beide Mannschaften nicht. Die Heimelf aus Heßdorf verständlicherweise nicht, weil Sie verloren hatte und die Gäste, weil Sie 90 Minuten schier unterirdisch agierten.

Heimtrainer Jusuf Alijaj bot eine bunte Mischung an erfahrenen, wenn auch leicht angegrauten Akteuren auf. Klaus Denk, Sebastian Willert, Jürgen Geisler, Wasilis Kefalas oder auch Oliver Lauer stehen für die glorreiche Heßdorfer BOL-Zeit und haben schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Kein Wunder, dass der Heimtrainer versuchte mit einer ausgeklügelten Rotationstaktik Kräfte zu schonen. Kefalas raus, Lauer rein, Lauer raus, Kefalas rein. Und es schien aufzugehen. 

Denn auf einmal stand es 1:0 für den Underdog. Fabian Straub wurde bei einem Konter perfekt bedient und legte quer auf den mitgelaufenen Oliver Lauer, der zum Führungstreffer einschob. Das es dazu überhaupt kommen konnte verdankten die Gastgeber aber dem planlosen Gespiele des Favoriten aus Weisendorf, der zwar in einem Spiel zweier schlechter Mannschaften etwas besser war, aber seine vorhandenen Chancen nicht zu nutzen wusste.

Stockhorst vergab in der 12. Minute aus sechs Metern und nur zwei Minuten später aus spitzen Winkel. Und erneut Stockhorst und Pilz konnten den Ball in der 35. Minute nicht im Kasten unterbringen. Dass es dann zur Halbzeit überhaupt 1:1 stand, hatten die Weisendorfer Kommissar Zufall zu verdanke und seinem Keeper Jörg Körner.

Erst war es Sebastian Baumann, der eigentlich nur einen langen Ball verhindern wollte und dessen Kopfball genau im Lauf von Oli Maier landete. Weisendorfs Kleinster schob aus abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich ein. Und quasi im Gegenzug musste dann Körner sein ganzen Können auf bieten, um einen Kefalas-Schuß zu entschärfen, der sich fein durchgesetzt hatte.

In der zweiten Hälfte wurde es nicht viel besser. Heßdorf hatte Lunte gerochen und scheiterte erneut am aufmerksamen Körner nur zwei Minuten nach Pausentee. Doch dann versuchte sich auch wieder Weisendorf. Erst scheiterte Christian Rohr mit einer Doppelchance am gegnerischen Keeper und dann fiel doch noch der langersehnte Führungstreffer für die Gäste. Nach einem Freistoß von Oli Maier bugsierte Michael Karnoll im Verbund mit Gegenspieler Sebastian Willert die Murmel in die Maschen. Danach hätte Weisendorf alles klar machen können, doch zu ungenau agierte die Offensivabteilung an diesem Tag. Die besten Möglichkeiten hatte erneut Stockhorst

Bis auf einen Kopfball nach einem Freistoß hatte Heßdorf jetzt keine Chancen mehr und dann fiel doch noch ein Tor. Stockhorst im zweiten Versuch gegen den nun Ersatzkeeper spielenden Feldspieler Rainer Polster markierte das 1:3. Die Zuschauer waren froh, das danach die Partie vorbei war. Beide Mannschaften müssen sich auf alle Fälle steigern, um ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

Derbysieg im Duell der Reserven

Eine Überraschung konnte der kleine ASV gegen den favorisierten FSV Großenseebach landen und gewann beim Nachbarn verdient mit 1:3.

Der ASV begann druckvoller als die Heimelf und erzielte gleich in der ersten Minute den Führungstreffer. Nach schlner Flanke von Klaus Berner nickte Steffen Carstens die Murmel eiskalt in die Maschen. Die Weisendorfer Reserver spielte weiter konzentriert und kampfbetont gegen die Seebacher Reserve und belohnte sich in der 35. Minute mit dem 0:2.

Erneut waren es Berner und Carstens, die für das Tor verantwortlich waren. Doch dieses Mal war es Steffen Carstens, der per Flankeneinwurf seinen Sturmpartner in Szene setze, der zum 0:2 ins kurze Eck einköpfte.

Nach dem Halbzeitwechsel kam der Gastgeber mit mehr Schwung aus der Kabine und versuchte das Blatt zu wenden. Doch mehr als der Anschlusstreffer von Peter Müller in der 60. Minute brachte der FSV nicht zustande. Fünf Minuten später antwortete Weisendorf mit dem 1:3. Erneut warf Carstens den Ball weit in den Strafraum und fand dieses Mal in Johannes Ganzmann einen Abnehmer, der erst den gegnerischen Torsteher anköpfte, um dann im zweiten Versuch einzunetzen.

Aufstellung:
Oyntzen,Hober,Günster St., Regner, Conrad, Schieb, Carstens, Ganzmann, Berner, Hacker, Wöllner F.
//Neudecker,Wenkheimer,ETW:Kratzer

U-19: BOL Nachwuchs lebt noch

Nach lahmer erster Halbzeit zogen beide Teams im zweiten Durchgang das Tempo an und spielten voll auf Sieg. Den längeren Atem hatte der ASV und siegte durch die späten Treffer von Marco Amling und David Nagel. Damit bleiben wir weiter voll im Geschäft.

Nach der Spielverlegung gegen den TV 48 zum eigentlichen Rückrundenstart empfing der ASV den Tabellen Dritten der Bezirksoberliga TuS Feuchtwangen. Auch für Sie war es das erste Spiel da ihr Spiel ebenfalls ausgefallen war.

Bei bestem Fußballwetter wollte der ASV gleich ein Zeichen setzen um sein Ziel, den Klassenerhalt, doch noch zu erreichen. Der Mitaufsteiger aus Feuchtwangen hingegen wollte weiterhin vorne mitspielen. Das Hinspiel konnte der ASV an einem Mittwochabendspiel in Feuchtwangen in einem mitreißenden Spiel mit 3:2 gewinnen. Das gleiche nahm man sich auch heute vor.

Doch im ersten Durchgang war auf beiden Seiten etwas der Wurm drin. Bei den Gästen flogen viele lange Bälle und bei der Heimelf gelang ebenso nur schwer ein geordneter Spielaufbau. Feldüberlegen war dennoch die Elf von TuS Trainer Steffen Markowitsch. Entsprechend hatte auch seine Mannschaft die besten Gelegenheiten im ersten Durchgang als Fabian Biegler und Aaron Wagenländer den Ball an den Querbalken jagten. Beide male zeichnete sich dennoch Fabian Zwingel aus, der jeweils seine Finger im Spiel hatte. Der ASV hingegen hatte durch Max Grabert seine einzige aber gute Gelegenheit als er nach einer Flanke von Daniel Bretting am zweiten Pfosten freistehend verzog.

So ging es ausgeglichen in die Pause.

Nach Wiederanpfiff nahm die Heimelf das Geschehen nun mehr in die Hand und kam besser ins Spiel. Die Führung viel nach einem Freistoß von Florian Hess, freistehend versenkte Max Grabert eiskalt zur vielumjubelten Führung. Doch diese wehrte nicht lang. Nach einer eigentlich harmlosen Flanke brachte der ASV den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Aaron Wagenländer glich für die TuS zum 1:1 aus.

Nun ging es weiter munter hin und her. Mit dem besseren Ende für die Mannschaft von Manuel Eichhorn und Norbert König.

Nach einem schnell vorgetragenen Angriff der blau-weißen, passte Steffen Nagel perfekt auf Marco Amling der das Spielgerät nach toller Ballannahme in der 84. Minute im langen Eck versenkte – 2:1.
Nun schmiss Feuchtwangen natürlich alles nach vorne. Entsprechend hatte Weisendorf Platz zum kontern. In der 88. Minute sah dabei Manuel Wild den mitgelaufenen David Nagel der zum entscheidenden 3:1 einschieben konnte.

3 wichtige Punkte für die Weisendorfer Mannschaft!!!

Aufstellung ASV: Zwingel – Stamm, Nix, Hellmann, Holfelder (55./S. Nagel) – Bigdeli – Hess (82./D. Nagel), Bretting, Grabert (65./Amling), Schmidt – Wild (C)

Kader: Mishkin

Tore: 1:0 (56.) Max Grabert; 1:1 (60.) Aaron Wagenländer; 2:1 (84.) Marco Amling; 3:1 (88.) David Nagel