1946 – 1986

1946
leidet Deutschland noch schwer unter den Folgen des 2. Weltkrieges, als in Weisendorf eine Gruppe sportbegeisterter, junger Männer zusammentrifft, um die Gründung unseres Vereins vorzubereiten. Dazu gehören: Denzler Tobias, Gegner Otto, Hertwich Michael, Hocke Gerhard, Meyd Fritz, Meyd Hans, Schacher Hans und Schmerler Christian. 1947 ist es am 15. Mai, 20.00 Uhr im damaligen Gasthaus Strattner soweit: Bei der Gründungsversammlung erklären die fast 50 anwesenden Fußballfreunde ihren Eintritt in den neugegründeten Verein mit dem Namen ASV (Allgemeiner Sportverein) Weisendorf.

1948
nimmt bereits eine Weisendorfer Fußballmannschaft an der Punktspielrunde teil.

1951
erringt die 1. Mannschaft nach 3 Spieljahren schon die Meisterschaft der C-Klasse Erlangen-Forchheim. Zur Meisterelf gehören Fritz Gegner, Josef Haagen, Lothar Kunisch, Franz Sobeck, Dr. Norbert Lindner, Georg Hertwich, Adam Schlee, Ludwig Zimmermann, Herbert Starke, Walter Schmidt und Peter Wild. 1955 stürmt nur 4 Jahre später eine junge ASV- Truppe zur Meisterschaft der B-Klasse Erlangen-Forchheim und steigt in die A-Klasse auf, als sie im Ausscheidungsspiel den Favoriten SpVgg Hausen 4 : 0 besiegt und auch noch die Bezirksmeisterschaft gegen DJK Pinzberg gewinnt! Der sportliche Aufstieg bekam auch dem Verein recht gut.

1959
ist das große Festereignis vom 1. bis 3. Mai: Der neue Sportplatz wird unter der Schirmherrschaft von Herrn Baron von und zu Guttenberg seiner Bestimmung übergeben. Die Festredner Landrat Georg Dassler, Pfarrer Uhlenmeyer und Kühhorn äußern gegenüber dem Verein, den Verantwortlichen und der Anlage respektvoll ihre Anerkennung. 1. Vorstand Hans Schorr antwortet mit dem Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Den unterhaltsamen Teil bestreitet die Kapelle “Froh und Heiter”.

1962
wird Rudolph Lindner zum 1. Vorstand und Hans Schorr als sein Stellvertreter gewählt. Sportlich dringt der ASV als Landkreissieger bis in das Endspiel des Guttenberg-Pokals auf Bezirksebene vor, unterliegt aber in Forchheim dem ASV Pegnitz wenig glücklich mit 0 : 3. Auch in den folgenden Jahren behauptet sich die 1. Mannschaft beachtlich in der A-Klasse.

1973
erst werden 25jähriges Vereinsjubiläum zusammen mit der Einweihung des renovierten Sportplatzes als herausragende Ereignisse mit großem Festzeltbetrieb unter Schirmherrschaft von MdL und heutigem Landrat Franz Krug begangen! Sportlich scheitert die 1. Mannschaft mit Spielertrainer Ludwig Paulus als A-Klassenvizemeister trotz gewonnener Aufstiegsspiele vor dem Tor der Bezirksliga.

1975
gelingen dann nach erneutem Anlauf souverän die A-Klassenmeisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga, wo man sich 4 Spielrunden beachtlich schlägt. Aus dieser Meisterschaft mit hervorragenden Spielern seien nur der Ehrenspielführer Helmut Herbig und Torjäger Frank Schmerler erwähnt. 1979 muß die 1. Fußballmannschaft aus der Bezirksliga absteigen und versuchen in der A-Klasse wieder Fuß zu fassen. Die Überlegungen und Besprechungen über das neue Sportzentrum kommen nur langsam voran, obwohl die politisch Verantwortlichen wie Landrat Franz Krug, MdL Dr. Christoph Maier, BLSV-Bezirksvorsitzender Heiner Heid zusammen mit der Gemeinde und dem Verein versuchen, unsere Interessen nachdrücklich zu vertreten. Nach langen, kontroversen Diskussionen wird endlich der Standort des künftigen Sportzentrums festgelegt. Der Verein schafft sich ein gutes Finanzpolster, als er sein altes Vereinsgelände günstig veräußert.

1986
stellt sich im Januar Ludwig Paulus als 1. Vorsitzender für dieses Ehrenamt zur Verfügung und wird einstimmig gewählt. Mit ihm kann sich der Verein vielseitig und sportlich weiterentwickeln und gesellschaftlich anerkannt wieder in der Gemeinde verankern. lm Juli feiert der ASV die Einweihung seiner Außensportanlagen mit einem Sport- und Festprogramm aller Abteilungen. Festredner und Gäste beneiden den Verein um seine großzügigen Anlagen. Beim Festabend wird Georg Maier in Anerkennung seiner Verdienste um den ASV zum Ehrenvorsitzenden ernannt.